Dienstag, 24. November 2015

Der Estrich

Heute vor einer Woche, am 17.11.2015, wurde der Estrich eingebaut/verlegt/gegossen - wie auch immer man das nennt :-) Erst am Sonntag (22.11.2015) durften wir das erste Mal wieder ins Haus. Die Neugier war natürlich groß - endlich ist fast alles im Haus so, wie es letztendlich auch bleiben wird. Momentan sind wir ca. eine Woche voraus, was den Bauzeitenplan angeht. Das freut uns natürlich riesig.

So dann gibt es jetzt auch schon die Bilder:







80 x 80? Das wird noch auf 90 x 90 erweitert...

Dienstag, 17. November 2015

Hausputz mal anders

So langsam sieht es auch innen nach einem Zuhause aus. Die Wände wurden geputzt (Kalkzementputz) und die Folie über der Dämmung der Fußbodenheizung wurde verlegt. Es ist übrigens toll, wenn mal die Männer putzen :-)

Styroporplatten als Dämmung für die FBH
Schutzfolie über den Styroporplatten

Hier wird unsere Nische für das Kaminholz entstehen
Nanu, was machst du denn hier?
Wie es immer so ist - wenn man nicht alles schriftlich festhält....
Wir hatten in der Planungsphase darüber diskutiert, ob man den Verteilerkasten im Schlafzimmer positioniert oder eben in der Galerie. Herr Ernst machte uns den Vorschlag, dass man den Verteilerkasten auch in die Brüstung setzen könne, sofern man die Breite des Brüstungsgeländers daran anpasst. Die Idee fanden wir super. In unserer Ausführungszeichnung sitzt der Kasten, so wie nun auch ausgeführt, vor der Wand. Damals dachte ich, dass das nur aus Gründen der besseren Sichtbarkeit geschehen ist - hätte man vielleicht nochmal nachfragen müssen. 

Den Verteilerkasten jetzt noch umszusetzen wäre zwar möglich, allerdings nur mit erhöhtem Aufwand. Und selbst dann würde das Brüstungsmauerwerk an dieser Stelle eine enorme Schwachstelle aufweisen, weil ja die Wandstärke nicht angepasst wurde. Also werden wir damit wohl leben müssen. Vielleicht kann der Trockenbauer noch was zaubern....

Den Tag darauf wurden dann die Schleifen der FBH verlegt:


Eine kleine Hiobsbotschaft gab es dann doch noch. Die EWE rief mich an, um mir mitzuteilen, dass die Hausanschlüsse bei den vorliegenden Gegebenheiten im Haus nicht verlegt werden können. Der Punkt, wo der Gasanschluss gemacht werden soll, liegt zu weit im Haus - normalerweise muss dieser Punkt an der Hauswand sitzen. 

Auch diesen Punkt hatten wir damals nochmal geändert, sodass die EWE die ersten Zeichnungen bekam, in denen der Anschlusspunkt noch korrekt war. Naja dumm gelaufen. Der Gaszähler wird nun auch im Technik-Raum sitzen und nicht wie geplant im HWR. Finden wir jetzt sogar besser - von daher ist alles gut. Die Hausanschlüsse sollen am 08.12. gemacht werden - es heißt also: Daumen drücken, dass es bis dahin keinen Frost gibt. 

Die letzten Arbeiten am Außenbereich

Das Erdgeschoss und der Sockel wurden verfugt

Von Außen ist unser Schmuckstück nun fast ganz fertig. Am 07.11.2015 wurde der Sockelbereich verfugt. Darüber hinaus wurden die letzten fehlerhaften Klinkersteine ausgetauscht, um abschließend dann das gesamte Erdgeschoss zu verfugen.


Und so sieht es jetzt im Gesamten aus:


Darüber hinaus wurde die Schürze für die Dachpfannen vorbereitet und der Eingangsbereich wurde mit den beiden Säulen versehen. Vorab hatte ich mit dem Zimmermann die endgültige Position der Säulen bestimmt, denn die Tür soll ja trotzdem zur Geltung kommen. Glücklicherweise haben die Zimmermänner mitgedacht und den Balken, der die Säulen trägt, länger gelassen, sodass die Säulen nun neben den Seitenteilen der Tür sitzen und nicht davor. Das wäre echt ärgerlich gewesen - also vielen Dank fürs Mitdenken!

Der Zimmermann hatte noch einen guten Vorschlag: 
Normalerweise werden die Rohre einfach an beiden Seiten abgeschnitten, sodass die Säule einfach gerade nach unten verläuft. Wir haben nun das eine Ende so gelassen, wie es im Normalzustand aussieht. Beschreiben lässt sich das jetzt echt schwer - guckt es euch einfach an:

Die Säulen werden natürlich noch weiß lackiert
Hier sind bereits die Dachpfannen dran
Dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass nun auch die Regenrinnen dran sind. Der Herbst kann also kommen! 


Samstag, 31. Oktober 2015

Unsere Haustür

Früher als erwartet wurde unsere neue Haustür verbaut. Freud und Leid liegen ja bekanntlich nah beieinander. Die Freude war natürlich riesig, dennoch haben wir Angst, dass die Tür bei den noch anstehenden Arbeiten beschädigt wird.

Einige werden sich an dieser Stelle sicherlich wundern und fragen: Warum habt ihr nicht zuerst den Rahmen verbauen lassen und die Füllungen dann erst zum Schluss - so wie eben üblich?

Aufgrund der Tatsache, dass die Tür beidseitig flügelüberdeckend ist, konnte die Tür nur komplett verbaut werden. 

Herr Lange versprach uns glücklicherweise, sich um eine zusätzliche Abdeckung zu kümmern. Danke dafür! 

So nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen.

Der Schlüssel zum Glück

Kratzschutzblech


Die neuesten Neuigkeiten

Momentan geht es so zügig voran, dass ich gar nicht hinterherkomme mit dem Posten. Deshalb werde ich alles, was sich in der letzten Zeit getan hat, in diesem Post zusammenfassen.

Die Zimmermänner haben die letzten Arbeiten abgeschlossen. Der Dachstuhl ist nun komplett fertig. Der Dachraum erhielt einen Bodenbelag aus Rauspund und die Bodeneinschubtreppe von Dolle wurde eingebaut. Das Zwischendach, einschließlich Vordach, ist nun auch dran - es fehlen nur noch die Dachpfannen. Die Garage ist, was die Zimmermannsarbeiten angeht, auch fertig. Zwischen den Holzbalken auf dem Ringanker entstand eine Rauspundverdielung. Zuletzt wurde das Flachdach, genau wie die Bitumen-Schweißbahn, verklebt. Der Dachabschluss wurde mit einem Alu-Klemmprofil versehen.

Hier die Bilder dazu:

Rauspundverdielung
 

Verklebung
Alu-Klemmprofile


innenliegende Entwässerung wird nach außen geführt
ausgedielter Dachboden
 
noch ohne Treppe
Da ist das gute Teil schon
und zack - eingebaute Bodeneinschubtreppe





Das Gerüst ist weg und das Zwischendach ist dran
 Das Vordach mit Aussparungen für die Säulen
Die Kabel für die Spots im Dachüberstand sind auch schon drin

Auf einigen Bildern konntet ihr sehen, dass auch die Trockenbauer fleißig waren. In dieser Woche war es auf der Baustelle wie in einem Bienenschwarm - überall fleißige Handwerker. 

Vor den Trockenbauarbeiten wurde zwischen Obergeschoss und Dachboden die Dampfsperrfolie angebracht:



Für den Duschkopf musste die Folie leider zerschnitten werden

Das Loch wurde geflickt - wir hoffen, dass wir keine Probleme mit Feuchtigkeit haben werden

Die Decke im Obergeschoss wurde mit Dämmmaterial versehen und anschließend mit Gipswerkstoffplatten verkleidet. Im Badezimmer wurde bereits eine Vorwand aus Rigipsplatten angebracht. 



Übergang Dampfsperrfolie und Decke


Die Decke wurde abgehangen für die Spots - Kabel dafür sind auch schon vorhanden


So, welches Gewerk hatten wir jetzt noch nicht? Die Rohinstallation Sanitär ist ebenfalls erfolgt:

hier wird die Dusche sein: 90 x 120

unverkennbar das zukünftige stille Örtchen

Die Anschlüsse für den Badheizkörper sind auch vorhanden; links davon die Badewanne

hier wird der Doppelwaschtisch sein
Der Außenwasserhahn

Die Bilder vom Erdgeschoss hatte ich ja bereits gepostet. 

Ich glaube jetzt fehlen nur noch die Elekrtiker. Im ganzen Haus liegen schon mindestens eine Million Kabel :-)
Seht selbst:




Das nenne ich mal Kabelsalat


Vorrat ist auch noch da!


Anschluss für die dezentrale Lüftungsanlage

hier versteckt sich ein Verteilerschrank

Die Kabel für die Außenbeleuchtung sind drin - ganz schön tief oder?

Ein kleines Ärgernis gab es dann doch: 

Die Firma Hömmken rief mich an, um zu fragen, ob die Erhöhung der Schalter auch an den Fensterlaibungen vorgesehen ist. Ich antwortete auf diese Frage mit nein. Wichtig war uns die Erhöhung nur bei den Schaltern an den Türen, weil dort so viele untereinander sitzen. Tja irgendwie wurde das den Mitarbeitern falsch übermittelt. Nun wurden die Schienen, an denen die Fenster mit der Wand verbunden sind, komplett herausgerissen, samt Dübeln. Natürlich hat uns das gar nicht gefallen - immerhin zahlen wir für unsere Fenster eine Menge Geld. Versprochen wurde uns, dass die Schienen bzw. Winkel einfach gekürzt und dann wieder befestigt werden. Betroffen sind nun drei Fenster - auch das Klebeband für die feuchtigkeitsabweisende und winddichte Ebene wurde beschädigt. Ob es dadurch Nachteile bei der Stabilität gibt, weiß ich persönlich nicht. Wir werden das bei dem nächsten Termin mit unserem Sachverständigen ansprechen und dann weitersehen.  

Beweisfotos habe ich natürlich auch gemacht:




Zuletzt noch die restlichen Bilder:

Der Schornstein - wir haben anstatt Schieferplatten Kunststoff gewählt